Tipps für den Alltag

Drehen Sie sich, bevor Sie sich vom Nachtlager erheben, auf den Rücken und strecken Sie sich so richtig kräftig durch – Babies und Tiere tun dies immer nach dem Schlafen. Damit werden Verspannungen und Blockaden gelöst.

Trinken Sie nach dem Aufstehen ein Glas handwarmes Wasser (Dusche von innen).

Die Flüssigkeitszufuhr sollte sich täglich bei ca. 2L bewegen (ohne Kaffee, Suppe, etc) – am besten trinkt man stilles Wasser. Ist die Wasserqualität gut, kann es Leitungswasser sein. Ist die Flüssigkeitszufuhr zu gering, kann dies zu Muskelschmerzen und anderen unangenehmen Beschwerden führen. Speziell zu erwähnen sind dabei die Diskusse (Polster zwischen den Wirbeln): ist der Körper ständig ausgetrocknet, entzieht er auch diesen die Flüssigkeit.

Legen Sie Augenmerk auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr (Magnesium, Kalzium und Kalium in der richtigen Dosierung). Persönlich habe ich mit dem Kombinationspräparat „Probase“ von Burgerstein die besten Erfahrungen gemacht – diese Kapseln wirken einer Übersäuerung des Körpers entgegen. Ist der Körper übersäuert, führt dies ebenfalls zu Muskelschmerzen und – wenn der Zustand chronisch wird – zu Osteoporose.

Achten Sie ebenfalls auf eine ausreichende Vitaminzufuhr. In den Wintermonaten ist insbesondere die Abdeckung mit Vitamin D wichtig, da der Körper dieses Vitamin nur bei ausreichender Lichteinstrahlung bilden kann. Das Klinikum Heidelberg hat bei mehreren Hundert an Frakturen leidenden älteren Sturzpatienten festgestellt, dass sie durchwegs an Vitamin D Mangel litten, wodurch sich die Knochensubstanz negativ verändert hatte. Zur richtigen Dosierung von Vitamin D fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Bewegung: der Urmensch legte täglich 25km zurück – zu Fuss! Die Physiologie unseres Körpers ist immer noch dieselbe geblieben, aber die meisten von uns haben nicht mehr ausreichend tägliche Bewegung. Wenn dies für Sie auch zutrifft, versuchen Sie, wo und wann immer möglich Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Es müssen keine Marathonläufe sein: laufen, walken und wandern ist genau so effektiv.

Dehnungsübungen sind sehr empfehlenswert – nach Möglichkeit täglich oder wenigstens nach Sport, Gartenarbeit, langem Sitzen etc.

Tägliches Trampolinspringen von ca. 15 Minuten wirkt Wunder – das kleine Turngerät hat in jedem Wohnzimmer vor dem TV Platz. Trampolinspringen regt den Kreislauf an, unterstützt die Fettverbrennung, wirkt prophylaktisch gegen Osteoporose, regt in grossem Ausmass die Zellfunktionen und den Lymphfluss an und gibt einen klaren Kopf. Falls Sie sich ein Trampolin anschaffen möchten, setzen Sie sich vorher mit der Qualität der zur Auswahl stehenden Produkte sorgfältig auseinander. Unsere Familie hat sich für ein hochwertiges Bellicon Trampolin entschieden – wir sind sehr begeistert davon. Anfänger und Personen mit Gleichgewichtsschwierigkeiten sollten das Training vorsichtig und langsam aufbauen – Stürze sind nicht selten (bei Bedarf können Haltegriffe montiert werden).

Ernährung: Achten Sie auf den Ausgleich zwischen sauren und basischen Lebensmitteln. Zum Thema „Säure-/Basehaushalt des Körpers“gibt es sehr gute Literatur.

Lenken Sie ihre Gedanken in eine positive Richtung und achten Sie auf Ihre Work-Life-Balance.

Ich wünsche Ihnen eine ganz gute Gesundheit!